Viele Aprilscherze oder einfach Kritik an Microsoft Flight?

Die Aprilscherze aus dem Hause X-Plane richteten sich fast geschlossen immer in gleicher Weise gegen Microsoft. Dabei wurde überspitzt beschrieben, wie Microsoft seine Produkte aufgesetzt hat. Das ganze vermischt mit der Behauptung  nun selbst in Zukunft genau so weiter zu machen. Durch diese überspitzte Ironie wurde dabei klar, was über die Microsoft Produkte gedacht wird.

Gestern war der erste April und insbesondere Laminar Research hat es sich nicht nehmen lassen mehrere Aprilscherze heraus zu feuern.

Den Anfang machte Austin Meyer, der Gründer und Inhaber von Laminar Research in einer kurzen Darstellung über die Zukunft von X-Plane. Auf den ersten Blick liest sich das ganze eben wie ein Aprilscherz, jedoch ist darin eine harsche Kritik an Microsoft Flight verpackt. Austin schildert darin die Vorteile der Softwareentwicklung, wenn ein Flugsimulator so speziell wie MS Flight entwickelt wird. D.h. im konkreten Fall nur für ein Betriebssystem, keine AddOns durch Dritte und zusätzlich nicht als Simulation (also Abbildung der Wirklichkeit) sondern als Spiel. Ein klein wenig spiegeln sich darin auch die Probleme wieder, welche durch diese offene Schnittstelle der Entwicklungsabteilung entstehen.

Kurz danach gab es dann eine ähnliche Bekanntmachung durch das CRJ-200 Entwicklungsteam. Ob dieser Scherz unabhängig von Austin erfolgte oder so abgesprochen war bleibt unklar. Aber die Kritik wird dort auf ähnliche Weise geäußert. Denn auch für die Entwicklung anspruchsvoller AddOns ist diese Mehrsystemlandschaft äußerst komplex. Zusätzlich wird durch folgenden Satz auch noch einmal klar, was der Unterschied zwischen reinen „Spielern“ und „virtuellen Piloten“ ist.

For Microsoft Flight users we don’t need to implement complex functions like an FMS, because they don’t even know such things exist.

Zum Abend hin gab es dann noch die Meldung das Austin Meyer gefeuert wurde. Das ganze wegen seines Scherzes bzgl. der Zukunft von X-Plane (siehe oben). Das Zitat von Randy Witt, dass Austin nicht rausgeschmissen werden kann, da ihm die Firma gehört und sie ihn deshalb in seinem Haus im ersten Stock ohne Internet eingesperrt haben, stellt den Höhepunkt des 1. Aprils 2012 dar:

„We couldn’t actually fire him because he owns the company, so instead we locked him in the first floor bathroom of his house.  As far as we know the bathroom doesn’t have net connectivity, so he should be out of our hair.  We left him some magazines.“

Im letzten Absatz folgt auch hier nochmal ein Schlag gegen den Microsoft Flightsimulator Version 1 bis X, dass das Flugmodel in Zukunft aus einer Tabelle kommen soll.

 

Kommentar verfassen