Linktipp: VFR mit dem Flugsimulator

Passend zu meinem letzten Beitrag sind jetzt auf YouTube zwei tolle Einführungsvideos genau zu dieser Thematik erschienen. Das ganze scheint eine ganze Reihe zu werden und behandelt, wie man sich im Flugsimulator nach VFR bewegt.

Die Videos sind komplett im Simulator aufgenommen (leider der FSX) und sind finde ich sehr gut gelungen. Die Idee ist wirklich witzig und die Umsetzung ist konsequent gut. Die trockene Materie wird hier ganz toll im Dialog erklärt. Ich möchte nicht wissen, wie viele Arbeitsstunden in den Videos steckt. Aber an der Stelle ein großes Kompliment an die Jungs vom FSXMultiplayerforum.

In den ersten beiden Videos geht es um die Flugvorbereitung und ein wenig darum, wie man einen Flug plant. Hier wird einem auch gleich klar, dass ein Flugsimulator eben kein Spiel ist sondern ein Simulator. Je besser ich meine Flüge plane umso realistischer wird dann das komplette Erlebnis.

Aber seht selbst:

 

Sichtflug (VFR) oder Instrumentenflug (IFR)

Dieser Beitrag richtet sich an Einsteiger ohne Vorkenntnisse in der Luftfahrt. Das Thema ist ein wenig allgemeiner Natur. Jedoch sind diese Informationen hilfreich, wenn man X-Plane als Simulator verstehen möchte. Hierzu ist eben auch ein wenig Grundwissen aus dem Bereich der Luftfahrt notwendig.

Das Thema heute sollen die unterschiedlichen Regeltypen der Luftfahrt sein. Fliegt man nach den Regeln des Sichtfluges oder nach denen des Instrumentenfluges.

„Hä was? Welche Regeln?“

Als ich damals mit XPlane anfing, hatte ich gar keine Ahnung das Fliegen nicht gleich Fliegen ist. Wobei es ja nicht überraschend ist, dass es analog wie im Straßenverkehr auch Regeln im Luftverkehr gibt. Auch dass Piloten laufend zum Tower funken war mir bekannt. Aber wie das genau gegliedert war, davon hatte ich keine Ahnung.

Deshalb hier eine schnelle Einführung in die zwei unterschiedlichen Typen. Einige wichtige Begriffe sind zu Wikipedia Artikeln verlinkt: Die Thematik gibt sicher noch viel mehr her, jedoch soll dies nur einen kurzen Überblick vermitteln.

Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten in der Luft unterwegs zu sein. Entweder nach Sichtflug Regeln (VFR) oder nach Instrumentenflug Regeln (IFR). Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Typen ist die Kontrolle durch die Flugverkehrskontrolle (ATC). Bei einem Instrumentenflug erstellt man vor dem Start eine Route. Diese lässt man sich durch die Flugsicherung genehmigen. Anschließend ist man als Pilot dann auch an diese Route gebunden. Jede Abweichung muss beantragt und genehmigt werden. Außerdem ist den Anweisungen der Flugsicherung Folge zu leisten. Im Instrumentenflug bewegt man sich nämlich im sogenannten „kontrollierten Luftraum„.  Damit sich die unterschiedlichen Flieger nicht in die Quere kommen können ist der Himmel praktisch auch in verschiedene Typen unterteilt. Dabei ist der kontrollierte Luftraum für den Instrumentenflug reserviert. Wie der Name hier schon sagt, wird dieser Raum durch die Flugsicherung kontrolliert.
Bei einem Sichtflug ist das ganz anders. Hier bestimmt der Pilot den Kurs. Er ist dafür verantwortlich,  dass es zu keinen Zusammenstößen mit anderen Flugzeugen kommt.  Deshalb muss der Pilot auch sicherstellen,  dass er auch die dafür notwendige Sicht hat. Das bedeutet das es nicht erlaubt ist durch Wolken durch zu fliegen. Daraus folgt logischerweise das man für den Sichtflug auch gutes Wetter mit einer ausreichenden Sicht benötigt. Außerdem darf der Pilot auch nicht in einen kontrollierten Luftraum ohne Genehmigung einfliegen. In der Realität muss auch beim Sichtflug gefunkt werden, jedoch darf hier auch in deutscher Sprache gefunkt werden. Die Flugsicherung bzw. der jeweiligen Stellen der Flugplätze geben dabei keine Anweisungen, sondern nur Informationen. Der Pilot teilt diesen Stellen seine Absichten mit, damit diese Bescheid wissen und andere Teilnehmer über evtl. Gefahren informieren können. Durch das Mithören des Funkverkehrs erfahren aber auch die anderen Piloten über die Pläne der anderen.

Aus diesen Rahmenbedingungen folgt auch, dass man im Sichtflug auch nicht beliebig schnell fliegen darf. Sonst wäre es nicht möglich, Wolken zu Umfliegen oder sich einen Überblick über den anderen Verkehr zu schaffen. Deshalb gilt auch, je größer und schneller ein Flugzeug ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach Instrumentenflug geflogen wird bzw. werden muss.

Aber was hat das ganze nun mit X-Plane zu tun?

Für das Verständnis des Flugsimulators sind diese Informationen hilfreich. Denn die in X-Plane eingebaute ATC unterstützt aktuell nur den Instrumentenflug. VFR ist zwar auch geplant, aber das ist momentan noch Zukunftsmusik. Das ist ein wenig schade, denn als Anfänger sollte man nicht gleich mit den großen Düsenjets anfangen, sondern zuerst mit den kleinen Maschinen. Es hat auch seinen Grund, warum bei der Pilotenausbildung (z.B. der Lufthansa) immer mit dem Sichtflug begonnen wird. Denn dabei lernt man erst einmal die Grundlagen. Wie verhält sich ein Flugzeug in bestimmten Situationen. Wie lande ich eine Maschine sicher und das übt man am Besten mit kleinen Maschinen nach Sichtflugregeln.

Eine ganz klare Empfehlung von meiner Seite für jeden Anfänger ist: Fange am Besten klein an. Bevor Ihr euch mit den großen Maschinen und dem Instrumentenflug beschäftigt solltet ihr erst einmal die kleinen Maschinen verstehen. Denn eine Landung mit einer Cessna 172 ist um einiges einfacher, als mit einer Boing 747. Das Anlassen des Motors ist bei den kleinen Propellermaschinen fast schon so wie bei einem Auto. Durch die langsameren Geschwindigkeiten ist das Landen und andere Manöver viel einfacher. Also bevor man versucht mehr schlecht als recht den Autopilot der Boing 737 einzustellen, sollte man zuerst ganz einfach Platzrunden üben.

Linktipp: FS MAGAZIN – Der Western der USA

FSM3_2015Plusartikel.pdfHeute gibt es einen Link zu einem ganz interessantem Artikel aus dem FS MAGAZIN. Das FS MAGAZIN ist eines der wenigen Fachblätter für den Bereich Flusi. Der Hauptteil der Artikel geht zwar immer noch über die Microsoft Flusis, aber von mal zu mal gibt es auch immer mehr X-Plane Artikel.

Auf der Webseite des Magazins gibt es auch immer kostelnlose Plusartikel als pdf zum Download. Besonders zu empfehlen sind die dabei die Reiseartikel von Mario Donick. Hier werden interessante Ziele mit vielen Screenshots vorgestellt. Zusätzlich gibt es auch ganz viele Links zu den Szenerien aus den Artikeln. So lassen sich die Touren  sehr leicht nachfliegen.

In der neusten Ausgabe geht es in den Westen der USA. Durch die vielen schönen Screenshots ist die Datei sehr groß (über 100 MB). Also einen Download sollte man nur wagen, wenn man eine entsprechende Flatrate besitzt.

Download des Artikels (Achtung gut 100 MB groß):

http://www.fsmagazin.de/download/FSM3_2015Plusartikel.pdf

 

 

Achtung ein Simulator ist kein Computerspiel!

Dieses Thema liegt mir schon ein wenig länger auf dem Herzen. Denn ganz zu Anfang ist man ganz schön überrascht, wenn nach der Installation eines Simulators man nicht einfach loslegen kann. Da X-Plane (zumindest bis jetzt Version 10.35) ein reiner Simulator ist und kein Spiel, fällt der Einstieg ganz zu Anfang nicht unbedingt leicht.

Aber zuerst möchte ich die Begriffe Computerspiel und Simulator so gut wie möglich voneinander abgrenzen.

Was ist also ein Computerspiel? Ein Spiel hat immer eine gewisse Spielidee. Nach dieser Idee wurden Regeln entwickelt, welche das Spiel und dessen Grenzen beschreiben. Die Regeln definieren, was der Spieler zu tun hat bzw. welche Ziele erfüllt werden müssen. Wenn ein Ziel erreicht wurde, dann gibt es meistens Belohnungen (normalerweise Punkte). Wenn ein Ziel nicht erreicht wurde, bzw. wenn man sich nicht an die Regeln halten kann, dann gibt es eine Bestrafung (meistens durch Abzug eines Lebens oder Punkte). Manche Spiele haben auch ein definiertes Ende. Meistens werden die Spiele mit laufendem Spielfortschritt immer komplexer. Am Anfang gibt es oft geführte Tutorials, welche einen in die Regeln und die Steuerung einweihen und danach werden die Aufgaben immer schwerer.

Im Gegensatz dazu hat ein Simulator eigentlich keine eigenen Regeln. Je besser der Simulator ist, um so genauer bildet dieser die echte Welt ab. Der Simulator gibt einer Person so die Möglichkeit am Computer bestimmte Sachen aus der echten Welt zu simulieren. Innerhalb der Simulation wird die Bedienung auch nicht komplexer oder schwerer. Der Anwender steuert durch die Einstellungen am Simulator selber die Komplexität.

X-Plane ist ein sehr guter Simulator. Der Ansatz ist bis jetzt immer auf die Simulation ausgerichtet. D.h. man wählt einen Flugplatz aus und startet dort auf der Piste in einem Flugzeug. Es gibt kein Tutorial oder Punkte man bekommt ein Flugzeug präsentiert, mit welchem man dann zu einem Rundflug starten darf.

Und genau hier liegt das Problem für den Einsteiger. Denn für eine Person, welche noch nie einen Flieger gestartet und sich auch noch nie mit der Funktionsweise von Flugzeugen beschäftigt hat ist der Anfang mit X-Plane genauso schwierig und frustrierend, wie wenn sich dieser in ein echtes Flugzeug setzen würde. Denn um in der Simulation erfolgreich zu starten und zu landen bedarf es ein wenig Grundwissen.

An der Stelle tun sich echte Piloten ein wenig leichter. Diese kennen die Instrumente, wissen wie man einen Flieger startet und was die einzelnen Knöpfe in dem Flugzeug bedeuten. Diese müssen sich nur in die Menüs für die Einstellungen einarbeiten.

Also mein Rat an alle Einsteiger. Zuerst einmal sich ein wenig in die Fliegerei einlesen und dann fleißig mit X-Plane üben. Ich werde versuchen in kommenden Beiträgen ein paar nützliche Links zusammenzustellen, welche einen Einstieg in die Fliegerei am Simulator ermöglichen.

Zum Schluss noch ein recht lustiges Video (in englischer Sprache), welches X-Plane aus der Sicht eines Gamers zeigt.

Finger Weg vom Gateway!

Ich möchte an der Stelle alle X-Plane User warnen. Lasst die Finger vom X-Plane Gateway ( http://gateway.x-plane.com/ ). Denn wenn ich mir zu viele Szenerien vom Gateway ziehe, dann habe ich am Ende nur noch ein Durcheinander im Szenerie Ordner.

Das Gateway ist nämlich nicht für den normalen Nutzer gemacht sondern dafür, um die Erstellung von Default Airports zu koordinieren und zu automatisieren. D.h. für einen Entwickler ist das Gateway eine wichtige und hilfreiche Ressource, aber nicht für den Endanwender. Denn alle im Gateway gelisteten Szenerien landen früher oder später automatisch als Default Airport auf Deiner Festplatte. Wenn dann auch manuell heruntergeladene Gateway Szenerien verwendet werden, dann hab ich Szenerien doppelt auf meiner Festplatte.

In vielen Foren sehe ich, dass das Gateway als Link Geheimtipp geführt wird, wo es hunderte von Szenerien gibt. Ja das stimmt, aber diese Szenerien kommen aber auch per Updater automatisch in meine X-Plane Installation.

Bis jetzt, war die Verwendung  des Gateways in Ordnung, denn es gab kaum Default Airports, aber mit Version 10.35 sieht das ganz anders aus. Denn ab jetzt sind das über 700 Flugplätze (siehe http://www.x-plane.com/?article=x-plane-10-35-release-notes ). Hier noch den Überblick zu behalten ist praktisch unmöglich.

Die Einzige Funktion, welche ein nicht Entwickler nutzen sollte wäre der Bugtracker ( http://gateway.x-plane.com/bugs ). Wenn ich in einer Default Szenerie einen Fehler entdecke, dann sollte dieser am Besten darüber gemeldet werden.

Ansonsten denkt dran: Finger Weg vom Gateway! Macht lieber ein Update, dann habt Ihr alle Flugplätze auf einmal.

P.S.: Dieser Beitrag ist NICHT für Szenerieentwickler geschrieben, welche das Gateway mit dem WED täglich nutzen. Ihr wisst aber auch wovon ich spreche 😉

Eyecandy DC-10 Freeware von Aerobridge Studios

Aerobridge - McDonnell Douglas DC-10Die DC-10 ist das erste nicht Szenerie Add-On von Aerobridge Studios. Im Bereich der Szenerien, haben sich Aerobridge Studios schon einen sehr guten Namen gemacht. Ihre Freewareszenerien sind von der Qualität her sogar den meisten Payware Produkten überlegen.

Leider haben sie es mit der DC-10 nicht geschafft, diese Qualität auch für andere Add-Ons aufrecht zu erhalten. Zusätzlich gab es schon seit Monaten immer wieder unheimlich tolle Screenshots des Flugzeugs. Das hat die Erwartungen auch ganz schön nach oben geschraubt. Jetzt wo das Add-On endlich veröffentlicht wurde sind viele mit dem Produkt enttäuscht. „Außen hui und innen pfui“ trifft das ganze recht gut. Das Flugzeug sieht von außen richtig gut aus. Die mitgelieferten Liveries sind auch von sehr hoher Qualität. Das Flugmodel und auch die Details außen sind wirklich gut.

Leider gibt es kein 3D Cockpit, was den Eindruck für den Spieler sehr stark schmälert. Die Simulation des Fliegers beschränkt sich auch auf nur grundlegende Funktionen. Das Cockpit besteht teilweise aus X-Plane Standart Elementen. Das macht den Umgang sicher um einiges einfacher, aber dadurch entspricht es von der Qualität her auch anderen Freeware Produkten.

Aber trotzdem möchte ich dem ganzen als Rating ein „empfehlenswert“ geben. Die 150 MB Download rentieren sich, denn die DC-10 ist einfach auch ein schönes Flugzeug. Da es sich dabei um Freeware handelt kann sich auch jeder selber ein Bild davon machen.

Download: http://xp-aviators.com/index.php?action=specials;sa=DC10

 

Ich brauch doch keinen Updater! Oder vielleicht doch?

Warum soll ich denn den X-Plane Updater benutzen, wenn X-Plane bei mir sowieso super läuft? So habe ich selber als Einsteiger gedacht. Dieses Thema hatte ich lange überhaupt nicht berücksichtigt. So kam es auch, dass ich nur hin und wieder Updates durchgeführt habe. Das ist aber schon ein paar Jahre her. Heute bin ich da ganz anderer Meinung.

Jetzt unter X-Plane 10 ist die Situation ein wenig anders. Denn schon bei jedem X-Plane Start wird überprüft, ob die installierte Version auch der aktuellen Version entspricht. Ist das nicht der Fall kommt beim Laden ein PopUp, welchen einen darauf hinweist, dass eine neuere Version geladen werden kann. Wählt man dann das Update, dann muss man je nach Installation ein paar Minuten bzw. viertel Stündchen Zeit mitbringen, bis die Updates geladen sind. Das ist auch der Grund, warum viele diese Updates nicht durchführen. Ich denke auch, dass der Zeitpunkt da meistens ungünstig ist. Schließlich startet man ja nicht X-Plane, um dann erst mal 10 bis 20 Minuten Updates einzuspielen. Deshalb sollte man regelmäßig einfach mal den Updater laufen lassen, wenn man gerade nicht fliegen möchte. Denn dabei werden nicht allzu viele Ressourcen benötigt. Es dauert halt einfach lange.

Aber warum ist das so? Oder anders gefragt, was passiert beim Update eigentlich? Der Updater lädt am Anfang eine Fileliste. Das sind komplett alle Dateien, welche die aktuelle X-Plane Version beinhaltet. Zu den Dateien wird auch eine Art Fingerabdruck mitgeschickt. Denn für jede Datei kann relativ einfach ein eindeutiger Fingerabdruck erzeugt werden. (Für die IT Profis: Es wird wahrscheinlich ein md5 Hash erzeugt.) Daraufhin erzeugt der Updater für jede X-Plane Datei auf dem eigenen Rechner auch einen Fingerabdruck und vergleicht diesen mit der Liste. Für alle Dateien, welche einen anderen Fingerabdruck besitzen als in der Liste, wird dann die aktuelle Version heruntergeladen.

Sollte man mal versehentlich X-Plane Dateien gelöscht oder ersetzt haben, dann wird so durch den Updater die X-Plane Installation wiederhergestellt. Bei manuell veränderten Dateien wird man jedoch danach gefragt, ob man die Dateien behalten möchte oder nicht. Falls man mal versehentlich Dateien löscht, verschiebt oder überschreibt ist der Updater eine super Möglichkeit seine X-Plane installation wieder herzustellen.

Aber unter X-Plane 10 gibt es einen zusätzlichen Punkt, warum man regelmäßig Updates durchführen sollte. Das sind nämlich die vielen Default Airports, welche bei einem Update automatisch installiert werden. Es entfällt dabei das lästige manuelle herunterladen. Besonders für Deutschland gibt es eine sehr aktive Entwicklergemeinde, welche laufend viele Airports als Default Szenerie erstellt. Unter apxp.info gibt es eine Übersichtskarte welche zeigt wie viele Airports aktuell schon umgesetzt sind. Außerdem werden in naher Zukunft noch viele weitere Airports dazukommen. Auch schon allein aus diesen Grund lohnt sich ein regelmäßiges Update.

Das bedeutet, durch ein X-Plane Update werden auch automatisch Szenerien geladen und installiert. Gerade wenn man dazu keine Lust und Zeit mitbringt sich alle möglichen Szenerien herunterzuladen und zu installieren, dann bringen die Updates einen tatsächlich großen Mehrwert. Denn langsam wird X-Plane auch ohne installierte Add-Ons attraktiv. Das bedeutet auch ohne zusätzliche Installationen erhält man gar nicht so schlechte Szenerien.

Nachdem ich nun so viel Werbung für den Updater gemacht habe, muss ich natürlich noch kurz darauf eingehen, wo man diesen bekommt. Unter x-plane.com kann der Updater kostenlos heruntergeladen werden:

http://www.x-plane.com/de/downloads/installationen_und_aktualisierungen/

Der Updater benötigt selber keine Installation und ist als einfaches Programm sofort einsatzbereit. Am Besten man kopiert den Updater auch gleich in sein X-Plane Verzeichnis, damit man diesen auch sofort findet. Normalerweise findet der Updater selbstständig die X-Plane Verzeichnisse, wenn nicht wird man vom Dialog aufgefordert.

Eine Frage, welche sich dann am Schluss noch stellt ist. Soll ich eigentlich auch Beta Versionen installieren? Denn ganz unten hat man die Möglichkeit diese auch zu aktivieren. Mein persönlicher Rat dazu ist: Nein. Bzw. Beta Versionen sind nur was für Profis. Wenn man unbedingt die Beta Updates installieren möchte, dann bitte nur mit Sicherheitskopie.

Zusammenfassend kann ich nur folgendes sagen: Regelmäßige Updates sind unter X-Plane 10 für jeden etwas. Am besten das Update immer dann durchführen, wenn man sowieso gerade keine Zeit zum fliegen hat. Anschließend einfach die neuen Szenerien genießen.

Ansonsten viel Spaß und happy landings.

Hilfe ich versteh nur Gateway!

gateway01Das X-Plane Gateway (http://gateway.x-plane.com/) wurde Anfang September 2014 für die Öffentlichkeit freigegeben. Was ist den dieses Gateway eigentlich und für was brauche ich das Gateway? Soll ich mich beim Gateway registrieren? Denn dort soll es ganz viele Szenerien geben?

Für den normalen X-Plane User heißt es erst einmal „keine Panik“, denn das Gateway wurde für Szenerieentwickler entwickelt. Die erstellten Szenerien können über den WorldEditor automatisch dort hochgeladen werden. Anschließend werden diese durch Moderatoren bewertet und für das nächste X-Plane Update freigegeben.

Die hochgeladenen Szenerien sind „Standardszenerien“. Laminar hat einen großen Teil der Arbeit an die Community übertragen. Dieses Vorgehen wurde ja schon für die Airportlayouts gewählt. Jedoch ist der Verwaltungsaufwand laufend gestiegen. Da jetzt die einzelnen Beiträge auch immer aufwendiger werden, hat es einer zentralen Verwaltung bedurft.

Dabei ist zu beachten, dass es sich hier nur um „Standardszenerien“ handelt. Das beinhaltet zwei Dinge:

Erstens: Die Szenerie wird für die kommenden Versionen ein fester Teil von X-Plane, d.h. auch das der Entwickler auch seine Rechte an Laminar abgibt. Für eine Registrierung muss man auch diesen Rahmenbedingungen zustimmen. Dabei erlaubt man Laminar seine Szenerie zu verwenden, zu verändern oder auch durch Dritte wieder verändern zu lassen.

Zweitens: Man darf dafür nur Objekte aus der internen X-Plane Library verwenden. Aus diesem Grund sehen sich die einzelnen Szenerien in gewisser weise sehr ähnlich.

Also halten wir noch einmal fest: Das Gateway ist eine Datenbank, welche alle Beiträge für die Standardszenerien verwaltet.

Die Verwaltung der Szenerien geht dabei in beide Richtungen, zum einen kann man über den WED Szenerien hochladen, jedoch kann man diese auch mit dem aktuellsten Stand herunterladen. Neben der Verwendung als Szenerie für die eigene X-Plane Installation kann man die Szenerien auch verändern bzw. weiterentwickeln. Diese neuen Szenerien können dann ebenfalls wieder hochgeladen werden.

Eine spannende Frage an der Stelle ist auch, ob man nun diese Szenerien herunterladen sollte. Hierzu kann ich keine eindeutige Antwort geben. Grundsätzlich sollte man diese Szenerien nicht einfach wahllos herunterladen und installieren, denn mit dem nächsten Update, werden diese über den „Global Airports“ Ordner sowieso installiert. Wenn man dann die manuell installierten Ordner nicht löscht, dann sind die Flugplätze doppelt vorhanden und blähen damit nur unnötig den Custom Scenery Ordner auf. Sollte man jedoch einen Platz unbedingt benötigen und ist sonst keine Szenerie dazu vorhanden ist eine manuelle Installation aus dem Gateway durchaus in Ordnung.

Neben der Suchmaske des Gateways gibt es auch eine sehr schöne Übersichtskarte (http://x-plane.cleverest.eu/). Das ganze ist ganz nett für X-Plane User, jedoch denke ich noch nicht ausreichend für die Entwicklercommunity. Denn das Gateway sollte hier eine Möglichkeit bieten, sich besser zu koordinieren. Fragen wie „welcher Airports brauchen noch eine Layout Überarbeitung?“ oder „Welch einen Platz setze ich als nächstes um?“ sind immer noch offen. Die Kommunikation diesbezüglich muss also auch in Zukunft über andere X-Plane Foren passieren.

Also am Besten jetzt einfach entspannen und sich auf das nächste X-Plane Update mit vielen neuen Default Airports freuen. Wer es bis dahin nicht aushalten kann, der kann im Gateway ja schon mal schnuppern.

 

 

Gesucht: Themen und Autoren für den xplaneblog

Langsam werden die Tage wieder kürzer und das Wetter schlechter. Eine gute Zeit sich mehr der virtuellen Fliegerei zu widmen. Mit X-Plane 10.30 hat Laminar ordentlich neue Features eingebaut. Mit der ersten X-Plane 10 Version hat das ganze nicht mehr viel gemeinsam. Zusätzlich gibt es auch noch viele Punkte, welche in Zukunft weiter entwickelt werden.

Eine weitere interessante Entwicklung sind die Szenerien. Es gibt immer mehr Entwickler, wobei die Szene im deutschsprachigen Kreis weiterhin übersichtlich bleibt.

Es gibt also sicher viele Themen, jedoch bin ich momentan ein wenig verunsichert über was ich hier in Zukunft schreiben soll. Ich denke, dass ich so 2 bis 4 Beiträge pro Monat hinbekommen sollte. Aber mir ist aktuell gar nicht klar, welche Themen Euch eigentlich interessieren. Welche Punkte noch unklar sind und worüber es sich lohnt zu schreiben. Deshalb würde ich mich über Vorschläge unheimlich freuen.

Außerdem würde ich diesen Blog auch gerne anderen X-Plane begeisterten zur Verfügung stellen. Wenn jemand also Interesse hat  für xplaneblog.de zu schreiben, dann kann der sich gerne bei mir melden.

Endlich ist das Scenery Gateway fertig

Ich persönlich hab schon lange auf das Scenery Gateway gewartet, denn endlich gibt es eine Möglichkeit Default Airports zu verbessern oder zumindest den aktuellen Entwicklungsstand abzufragen.

Unter http://gateway.x-plane.com/ befindet sich ab sofort die Übersicht der Default Airports. Von der Oberfläche hatte ich mir ein wenig mehr erwartet. Insbesondere die Navigation hätte ein wenig besser sein können. Nachdem ein Platz einmal ausgewählt ist, kommt man gar nicht mehr zurück zu seiner Suche. Aber vielleicht wird ja auch bald nachgebessert.

Um nun Default Szenerien hochzuladen benötigt man zum einen einen Zugang, welcher über die Registrierung sehr schnell aktiv ist. Zum anderen den World Editor in der Version 1.3. Letzteren kann man für Windows und Mac von der Developer Seite herunterladen:

http://developer.x-plane.com/tools/worldeditor/

Für den Upload gibt es dann einen eigenen Punkt „Airport Scenery Gateway“ über welchen der World Editor dann die Szenerie hochlädt.

Wie die Default Szenerien exakt aktualisiert werden, konnte ich noch nicht herauslesen. Vielleicht benötigt es hierfür in naher Zukunft keinen Updater mehr. Wäre auch sinnvoll, da die Default Szenerien ja nicht mehr an eine X-Plane Version gebunden sein sollten. Auf alle Fälle gibt es noch viel zu tun, also packen wirs an.

Hier nocheinmal eine Übersicht der Deutschen Plätze ohne Default Szenerien (die ohne Punkt):

http://apxp.info/airports/map/DE